Am 11. und 12. Januar 2019 fand die lymphologische Wintertagung in Walchsee statt. Gastgeber waren auch dieses Jahr die „Gesellschaft für Manuelle Lymphdrainage nach Dr. Vodder und sonstige lymphologische Therapien“ und das Wittlinger Therapiezentrum. 200 Teilnehmer aus aller Welt profitierten von Workshops und Vorträgen renommierter nationaler sowie internationaler Ärzte und Therapeuten.

An zwei Tagen standen die Erfahrungen und neuesten Erkenntnisse renommierter internationaler Ärzte und Therapeuten über Veränderungen in der medizinischen und therapeutischen Behandlung von Erkrankungen des lymphatischen Systems im Vordergrund. 200 TeilnehmerInnen nutzten diese Chance und reisten aus Japan, China, Hongkong, Kanada, den USA, Australien und mehreren europäischen Ländern nach Walchsee in Tirol. Die Vorträge wurden simultan ins Englische oder bei englisch sprechenden Referenten ins Deutsche übersetzt. Die Veranstaltung gab Einblicke in die Entwicklung der Massage-Methode „Manuelle Lymphdrainage nach Dr. Vodder“ der letzten Jahrzehnte und betrachtete das Lymphgefäßsystem differenziert aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen. „Neben interessanten klinischen und wissenschaftlichen Themen möchten wir mit der Tagung einen interdisziplinären Meinungsaustausch fördern“, erklärt Dr. Margit Oberjakober. Die Allgemeinmedizinerin gestaltete dieses Mal als Kongresspräsidentin und wissenschaftliche Organisatorin die lymphologische Wintertagung wesentlich mit.

Verleihung des Dr. Vodder/G. Wittlinger Preises

Die Wittlinger Therapiezentrum GmbH und die Gesellschaft für Manuelle Lymphdrainage nach Dr. Vodder haben im Rahmen der Tagung den Dr. Vodder/G. Wittlinger Preis verliehen, der für neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der Lymphologie ausgeschrieben wird. Dieses Jahr wurde diese Ehre Dr. Dragana Bojinović-Rodić aus Banja Luka zuteil, welche die Wirksamkeit der „State of the Art“-Behandlung bei Patientinnen mit Armlymphödem nach Brustkrebsbehandlung, der kombinierten physikalischen Entstauungstherapie (KPE) mit der gleichen Behandlung und zusätzlicher apparativer intermittierender Kompression (AIK) verglich. Dabei stellte die Preisträgerin fest, dass die AIK keinen zusätzlichen Effekt in der Behandlung von Patientinnen mit Armlymphödeme bringt. Neben der wissenschaftlichen Publikation kann sich Frau Dr. Bojinovic-Rodic über € 2.500,- Preisgeld für ihre Studie freuen.

Forschung und Praxis im Einklang

Am ersten Tag der Wintertagung fanden Workshops und praktische Kurse statt. Die internationalen Workshop-Leiter demonstrierten ihre Erfahrungen in den Zusatzbehandlungen zur „State-of-the-Art“ – Therapie des Lymphödems, der KPE, direkt an den Teilnehmern. Zudem präsentierten 12 internationale Aussteller ihre neuen Produkte, wie die unterschiedlichen Arten von Kompressions-Strümpfe, Elektrotherapiegeräte, Stoßwellengerät für Therapeuten und Patienten. Im Festvortrag wurde von Dr. Rainer Pawelke, Internist im Wittlinger Therapiezentrum, die Entwicklungen in der Lymphologie seit den 80er Jahren aufgegriffen und die Neuheiten in der Endothelzellforschung erläutert. „Die Mischung aus Erfahrungsberichten aus der ganzen Welt in der Anwendung aus der physiotherapeutischen und ärztlichen Praxis und den neuesten Forschungsergebnissen erklärt den großen Erfolg dieses Kongresses“, betont Prof. Dr. Erich Brenner, Präsident der Gesellschaft für Manuelle Lymphdrainage nach Dr. Vodder. Begleitet wurde der Kongress außerdem von einem attraktiven Rahmenprogramm in der verschneiten Tiroler Natur wie Schneeschuhwanderungen, Langlaufschulungen, Pferdeschlittenfahrten und Rodelpartien.

 

Anbei wurden uns dankenswerter Weise einige Vorträge der Referenten für die Homepage zur Verfügung gestellt.

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An zwei Tagen konnten an die 150 Tagungsteilnehmer, die unter anderem aus Japan, Kanada, den USA und mehreren europäischen Ländern anreisten, ihr Wissen über die Entwicklungen in der Lymphologie auffrischen und Neuheiten kennen lernen. Im Abstand von eineinhalb Jahren fand dieser Kongress bereits zum dritten Mal statt. Das Motto der diesjährigen Veranstaltung: »Gesellschaft im Wandel! Lymphödem im Wandel?« Damit setzte das Organisationskomitee einen besonderen Schwerpunkt auf die neuesten Entwicklungen in der medizinischen Behandlung von Krebserkrankungen der Brust und des Unterleibs. Besprochen wurde, wie sich die Behandlungsansätze in den letzten Jahren verändert und welche Folgen dies für die häufig im Anschluss einer Krebsbehandlung auftretenden Lymphödeme an Arm, Bein und Rumpf haben. »In den letzten zwanzig Jahren hat sich viel in der Therapie, zum Beispiel, von Brustkrebs verändert. Die individuellere Behandlung, brusterhaltende Maßnahmen und schonendere Bestrahlungs- und Chemo-Therapien haben die Folgeerkrankung - das Lymphödem - verändert. In der Organisation dieses Kongresses konzentrierten wir uns bei der Einladung der Referenten auf die Nachsorge der Patienten mit lymphologischen Therapiekonzepten, die sich uns als große Herausforderungen darstellt«, erklärt Dieter Wittlinger, Sekretär der »Gesellschaft für Manuelle Lymphdrainage nach Dr. Vodder und sonstige lymphologische Therapien«.

Wissensaustausch mit renommierten Ärzten

Am zweiten Tag standen die Erfahrungen und neuesten Erkenntnisse renommierter internationaler Ärzte und Therapeuten über Veränderungen in der medizinischen und therapeutischen Behandlung im Vordergrund. »Ein Jahr haben wir diese Vorträge vorbereitet. Wir wollten unseren Teilnehmern ausgewogene Themen zu allen Aspekten der Lymphologie bieten. Von Forschungsergebnissen über Praxisstudien bis hin zu neuesten Entwicklungen der schulmedizinischen Seite«, erklärt Dr. Melanie Wohlgenannt. Die als Allgemeinmedizinerin in Innsbruck niedergelassene, in der Lymphologie spezialisierte Ärztin, gestaltete dieses Mal als Kongresspräsidentin und wissenschaftliche Organisatorin die lymphologische Wintertagung wesentlich mit. Diese Mischung aus Anwendung, praktischen Erfahrungsberichten und Forschungsergebnissen erklärt den großen Erfolg des Kongresses. Unter den Vortragenden waren unter anderem Prof. Dr. Wilfried Schmeller; Lübeck, Prof. Dr. Hellmut Zöltzer, Kassel;  Prof. Dr. Horst Weißleder, Freiburg; Prim. Dr. Christian Wiederer, Baden bei Wien;  und Prim. Dr. Christian Ure, Wolfsberg. Lokale Referenten waren die Gynäkologen Univ.-Prof. Andreas Widtschwendter, Innsbruck;  und OA Dr. Alois Astner, Kufstein; sowie die FA Dr. Uli Andrich, Bad Häring;  und Dr. Martin Jungmann, Kufstein. Auch die im Wittlinger Therapiezentrum beschäftigten Ärzte und Therapeuten gaben als Workshop-Referenten und Vortragende ihr Wissen weiter. »Es ist immer wieder spannend, hier zu sein. Ich kann aus den Vorträgen sowie den Workshops viel neues Wissen mitnehmen, das ich in der Therapie sehr gut umsetzen kann«, fasst eine Teilnehmerin aus Irland zusammen. Aufgrund der Internationalität wurden diese Vorträge mit Simultanübersetzung in Deutsch und Englisch angeboten.

Verleihung des Dr. Vodder/G. Wittlinger Preises

Traditionell wurde der vom »Wittlinger Therapiezentrum GmbH« und der Gesellschaft für Manuelle Lymphdrainage und sonstige lymphologoische Therapien« ausgeschriebene Preis für publizierte Beiträge auf dem Gebiet der Lymphologie vergeben. Dieses Jahr ging der Preis an Raquel Pérez García und Yolanda Robledo aus Spanien. Sie haben in einer Untersuchung die Wirkung der manuellen Lymphdrainage nach Dr. Vodder auf das Immunsystem und andere Blutkomponenten ihrer Patienten erforscht. Beide waren und sind Schülerinnen von Prof. Hildegard Wittlinger, die ihnen den Preis stolz überreichte. »Diese Damen haben den Preis deshalb verdient, weil sie die Therapieerfolge der manuellen Lymphdrainage vorbildhaft und sehr methodisch festgehalten haben«, begründet Prof. Dr. Erich Brenner als Präsident der Gesellschaft die Preisvergabe. Neben wissenschaftlichen Publikationen können sich die Damen über € 2.500,- Preisgeld für ihre Leistung freuen.

Anbei wurden uns dankenswerter Weise einige Vorträge der Referenten für die Homepage zur Verfügung gestellt.

 

Ca. 120 Teilnehmer erfuhren Wissenswertes bei der ersten internationalen Fachtagung für Lymphologie in Walchsee.

Die Gesellschaft für manuelle Lymphdrainage nach Dr. Vodder in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Gesellschaft für Lymphologie lud von 11. bis 13. Jänner 2013 zu einer internationalen Fachtagung zum Thema „Lymphologie in Theorie und Praxis". Hochkarätige Referentinnen und Referenten aus den Niederlanden, Deutschland, der Schweiz, Australien und Österreich präsentierten einem interessierten Fachpublikum aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Italien, Kroatien und Israel das breite Spektrum der Versorgungslage und Behandlungskonzepte im deutschsprachigen Raum. Zudem wurden Grenzen und Möglichkeiten der Diagnostik bis hin zu therapeutischen Möglichkeiten thematisiert und diskutiert. Renommierte Fachaussteller und Experten aus Österreich, Deutschland und den USA stellten im Rahmen der Fachtagung Neuerungen und Entwicklungen im Bereich der Lymphologie vor. „Wir sind sehr stolz, dass wir das Ziel unserer Tagung erreichen konnten – nämlich einen gegenseitigen Austausch von Wissen, Erfahrungen und Innovationen herzustellen. Das Feedback der 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer war so positiv, dass wir für das Jahr 2014 bereits eine Sommertagung andenken", bestätigt Dieter Wittlinger, Sekretär der Gesellschaft für Manuelle Lymphdrainage nach Dr. Vodder.

Der mit EUR 2.500,00 dotierte Dr. Vodder/G. Wittlinger-Preis ging an Thomas Seitz und
Dr. Angela Lee-Schultze

In praxisorientierten Workshops wurden Anwendungen wie Bandagieren, Kinesiotaping, Kompression und Hivamat (= Massage tiefliegender Strukturen mittels Gerät) vertieft. Der Festvortrag von Prof. Hildegard Wittlinger über die Geschichte der manuellen Lymphdrainage umrahmte die Fachtagung. Ein besonderes Highlight war die Verleihung des Dr. Vodder/G. Wittlinger-Preises an Thomas Seitz für seine wissenschaftliche Arbeit mit dem Titel „Effektivität der Manuellen Lymphdrainage bei sekundärer Lymphabflussstörung" und
Dr. Angela Lee-Schultze für ihre wissenschaftliche Arbeit: „Über die Wirkung der Manuellen Lymphdrainage – eine retrospektive Studie". Zwischen den Vortragsblöcken hatten die Besucher die Möglichkeit, das attraktive Bewegungsangebot der winterlichen Kaiserwinklgemeinde zu nützen und mit Rodeln, Langlaufen und Schneeschuhwandern kennen zu lernen. Schließlich spielt Bewegung auch in der Therapie von lymphologischen Krankheitsbildern eine zentrale Rolle.

 

Die Welt zu Gast in Walchsee

Nach dem herausragenden Erfolg der ersten internationalen Fachtagung für Lymphologie in Walchsee, die im Jänner 2013 stattfand, wurden vom 4. bis zum 6. Juli 2014 die Lymphologischen Sommertage abgehalten. Die Gesellschaft für Manuelle Lymphdrainage nach Dr. Vodder und sonstige lymphologische Therapien sowie die Österreichische Gesellschaft für Lymphologie konnten dabei nicht nur internationale Vortragende, sondern auch interessierte Gäste aus aller Welt in Walchsee begrüßen.

„Die lymphologische Wintertagung Anfang 2013 war so erfolgreich, dass die Fortsetzung mit den nun abgehaltenen lymphologischen Sommertagen ein logischer Schluss für uns war“, freut sich Dieter Wittlinger, Sekretär der Gesellschaft für Manuelle Lymphdrainage nach Dr. Vodder. Vom 4. bis zum 6. Juli 2014 wurden über 140 TeilnehmerInnen in der Mehrzweckhalle in Walchsee und im Wittlinger Therapiezentrum unter dem aktuellen Motto „Evidence und Quality in der stationären und ambulanten Versorgung von Lymphödempatienten“ wichtige und zukunftsweisende Informationen gegeben.
Bereits in den Tagen zuvor – bei so genannten „Refresher Kursen“ – waren Lymphdrainage-Therapeuten aus Großbritannien, Kanada, Australien, USA, Kenia, Finnland, Slowenien, Puerto Rico, Italien, Dänemark und Israel zu Gast in Walchsee, um das erlernte Wissen neu aufzufrischen.

 

Wissen auf den neuesten Stand gebracht
Dem interessierten Fachpublikum der lymphologischen Sommertage wurde ein breites Spektrum an hochkarätigen internationalen Referentinnen und Referenten geboten. In diversen Vorträgen von namhaften Spezialisten der Lymphologie und interessanten Workshops konnte das jeweilige Wissen an diesem Tagungswochenende auf den aktuellsten Stand gebracht werden. Zudem präsentierten renommierte Fachaussteller Neuheiten aus dem Bereich der Lymphologischen Behandlung.
Fachvorträge wechselten sich mit praxisorientierten Workshops, in denen Themen wie Wassergymnastik für Ödempatienten, Kinesiotaping und psychologisches Handeln im Umgang mit Ödempatienten behandelt wurden, ab.
In Walchsee wurde auch wieder der mit 2.500 Euro dotierte Dr. Vodder/G. Wittlinger-Preis verliehen. Preisträger waren bei den lymphologischen Sommertagen Yolanda Robledo und ihr Team (Spanien) sowie Dr. Sylvia Blassnig (Österreich), denen von Univ. Prof. Dr. Erich Brenner, MME (Präsident der Gesellschaft für Manuelle Lymphdrainage nach Dr. Vodder und sonstige lymphologische Therapien) der Preis überreicht wurde.

„Für die diesjährige lymphologische Sommertagung ist uns wieder ein guter Mix zwischen praktischen Workshops und informativen Fachvorträgen gelungen. Für die Einladung zu den Vorträgen konnte Dr. Christine Heim (ärztliche Leitung des Wittlinger Therapiezentrums und der Dr. Vodder Akademie), die für die medizinischen Inhalte des Kongressprogramms verantwortlich zeichnet, die in medizinischen Fachkreisen hochqualifizierten Redner, wie Prof. Hugo Partsch, emeritierter Vorstand der Dermatologischen Abteilung des Wilheminenspitals der Stadt Wien, Prof. Rüdiger Baumeister, Konsiliarius für Lymphologie der chirurgischen Klinik München Bogenhausen, Prof. Etelka Földi von der Földiklinik, Prof. Horst Weissleder – um nur einige zu nennen – begrüßen. Die Internationalität dieser Veranstaltung wurde auch durch eine perfekte Simultanübersetzung in Englisch oder Deutsch gewährleistet. Wir freuen uns, dass unsere Gäste aus der ganzen Welt mit aktualisierter Kenntnis über das Themengebiet der Lymphologie aus Walchsee abreisen. Die nächste Tagung wird im Winter 2016 stattfinden“, ergänzt Dieter Wittlinger und zeigte sich mit dem Veranstaltungswochenende sehr zufrieden.

 

Pressespiegel Lymphologische Sommertage 2014

 

Hier stehen Ihnen Vorträge von den Lymphologischen Sommertagen 2014 zum Download zur Verfügung.

 

Bei den Lymphologischen Sommertagen waren zahlreiche hochqualifizierte Redner anwesend, die vor dem interessierten Publikum informative Fachvorträge hielten.

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